Alles im Fluss?!

Es ist gemeinhin bekannt, dass ein Teil des täglich anfallenden Mülls in der Umwelt landet. Dass Flüsse und damit das Hinterland zu den Haupteintragsquellen für den Müll im Meer zählen, ist – trotz der landläufigen Binsenweisheit „alle Flüsse münden ins Meer“ – nur bedingt in der Öffentlichkeit angekommen. Mit „Alles im Fluss?!“ bricht EUCC-D zu neuen Ufern auf: Nicht mehr auf die Küste begrenzt, wird die Problematik gemeinsam mit Jugendlichen bundesweit in den Fokus gerückt.

Ziel des Projektes ist es, Kindern und Jugendliche umfassende Kenntnisse über die Verschmutzung der heimischen Meere und Fließgewässer mit Müll zu vermitteln, Bezüge zu eigenen Konsummustern und Lebensstilen aufzuzeigen und alternative Handlungsweisen einzuüben.

Um dieses Anliegen umzusetzen, wurde ein fünfstufiges Partizipationskonzept entwickelt.  Schrittweise lernen die Teilnehmenden Facetten rund um die Müllproblematik kennen. Dabei werden sie dazu befähigt, die Auswirkungen des eigenen Konsums zu hinterfragen und Handlungsspielräume für eine nachhaltige Entwicklung aufzuzeigen.

„Alles im Fluss?!“ ist für SchülerInnen der Klassenstufe 5-13 konzipiert und kann als Projekttage oder Vorhabenwoche duchgeführt werden. In den Bundesländern  Schleswig-Holstein und Hamburg kann das Projekt auch im Regelunterricht durchgeführt werden.

Sie möchten, dass wir zu Ihnen in die Schule kommen und „Alles im Fluss?!“ mit Ihrer Lerngruppe umsetzen, dann nehmen Sie gerne Kontakt zu uns auf: vorlauf[@]eucc-d.de.

  • Stichworte: Meere, Küsten, Nordsee, Ostsee, Flüsse, Müll, Bewusstseinsbildung, Gewässerschutz, Bildung für nachhaltige Entwicklung
  • Zielgruppen: SchülerInnen der Klassenstufe 5-13, Lehrkräfte, MultiplikatorInnen
  • Laufzeit: 36 Monate (2018-2020)
  • Wirkungsraum: Deutschland
  • Koordinator: EUCC – Die Küsten Union Deutschland e.V.
  • Kooperationspartner: Schutzstation Wattenmeer, assoziierte Partner
  • Förderer: Deutsche Bundesstiftung Umwelt, NKG Hanseatische Natur- und Umweltinitiative, Klara Samariter-Stiftung

InfoBlatt für Lehrkräfte